Der Boden von dem wir leben

Der Boden von dem wir leben

Ausstellung, Gespräche, Vortrag
24.8. – 19.10.18, Ausstellung freitags von 17-20 Uhr

Die äußere Erdschicht unseres Planeten wird versiegelt von Asphalt und Beton, geschädigt von Bodenerosion. Synthetischer Dünger ist Droge für den Boden. Der Humus wird durch industrielle Landwirtschaft abgeschwemmt. Boden verliert das Wasserhaltevermögen, die Filterfunktion, die Lebensvielfalt. Ein globales Problem. Das ist der Boden, von dem wir leben.

Wasserrinne in der Humus mit abfliesst, C Tom Albrecht Der Boden von dem wir leben

Wasserrinne in der Humus abfliesst, C Tom Albrecht

Der Boden von dem wir leben

Künstler waren eingeladen, sich für das oben beschriebene Thema für eine Gruppen – Ausstellung in unseren Ausstellungsräumen zu bewerben.

Wir zeigen die Werke zusammen mit den Werken dreier Künstler/innen aus dem Arbeitsaufenthalt 23.7. – 23.8. 2018 in der Akademie für Suffizienz (Reckthin / Prignitz) zum selben Thema: Matthias Fritsch, Irene Hoppenberg, Kirsten Wechslberger.

Künstler/innen der Ausstellung

Tom Albrecht, Jörn Birkholz, Ana Brotas, Lioba von den Driesch, forschungsgruppe kunst, Matthias Fritsch, Stephan Groß, Regan Henley, Irene Hoppenberg, Barbara Karsch-Chaïeb, Maria Korporal, Clement Loisel, Uwe Molkenthin, Annegret Müller, Sabine Naumann-Cleve, Rieko Okuda, Oliver Orthuber, Kirsten Wechslberger

Diese 17 internationalen Künstler/innen zeigen ihre Positionen zum Thema mit: Performance, Kollektiver Aktion, Objekt, Skulptur, Installation, Foto, Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Video, Ton. 

Interviews und Fotos von Werken und Künstlern im Blog 1000 Interviews.com

Programm “Der Boden von dem wir leben”

Ausstellung freitags von 17-20 Uhr

Vernissage "Der Boden von dem wir leben". C T.A.

Vernissage “Der Boden von dem wir leben”. C T.A.

Screening. C T.A. Boden von dem wir leben

Screening. C T.A.

Schüttung. Annegret Müller. C T.A. Boden von dem wir leben

Schüttung. Annegret Müller. C T.A.

"BODENPROBEN" Barbara Karsch-Chaïeb, C T.A. Boden von dem wir leben

“(Dieses) Land gehört nicht uns. Es gehört sich selbst.” Barbara Karsch-Chaïeb, C T.A.

Vernissage 24.8.2018, 19 Uhr,
Performance “o.T.” Annegret Müller
Performance “BODENPROBEN” Barbara Karsch-Chaïeb
Begrüßung und Einführung in die Ausstellung durch den Kurator Tom Albrecht

Ausstellung 31.8., 17-20 Uhr. Die Künstlerin Kirsten Wechslberger ist anwesend.

Ausstellung 7.9., 17-20 Uhr. Die Künstlerin Irene Hoppenberg ist anwesend.

Exern: Tag des Wurms – Wurmfest im himmelbeet Gemeinschaftsgarten (Berlin), 9. 9. 2018 um 11:0018:00

Bodenaktion von Tom Albrecht. C L.v.d.D. Der Boden von dem wir leben

Bodenaktion von Tom Albrecht. C L.v.d.D.

Künstlergespräch mit “Bodenaktion” 14.9., 19 Uhr. Der Kurator Tom Albrecht ist anwesend.
Künster/innen der Ausstellung sprechen mit Gästen über ihre Werke.
“Bodenaktion” Tom Albrecht. Werte Gäste, Sie sind gebeten, eine Handvoll Boden von einem Ort ihrer Wahl mit zu bringen.

Audiodokument der Bodenaktion

Ausstellung 21.9., 17-20 Uhr. Der Künstler Oliver Orthuber ist anwesend.

Entwicklung der Grundstückpreise in Berlin. Open Call zur Kunst-Ausstellung in Berlin: Der Boden von dem wir leben

Dr. Haiko Pieplow: Entwicklung der Grundstückspreise in Berlin

Vortrag, Gespräch 28.9., 19 Uhr, “Boden – Basis des Lebens” (40 Folien) Dr. Haiko Pieplow, Bodenkundler. Ithaka-Institut
Der Kurator Tom Albrecht ist anwesend.

Ausstellung 5.10., 17-20 Uhr. Die Künstlerin Maria Korporal ist anwesend.

Ausstellung 12.10., 17-20 Uhr. Der Künstler Clement Loisel ist anwesend.

Finissage 19.10., 19 Uhr, Performance “erde” Duo OrthuberOkuda.
Der Kurator Tom Albrecht ist anwesend.

Duo Orthuber – Okuda

Duo Orthuber – Okuda

 

Duo Orthuber – Okuda and Bagger

Duo Orthuber – Okuda and Bagger

Ort: Projektraum der Global 3000 Group, Leuschnerdamm 19, 10999 Berlin

Jury: Tom Albrecht, Maria Korporal
Kurator: Tom Albrecht

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Das Wasser war rein und klar

9.11. – 14.12.18 Ausstellung, Gespräche, Vortrag

Spreebraun durch Kalken, C T.A. - Das Wasser war rein und klar

Spreebraun, C T.A.

Ausstellung freitags von 17-20 Uhr

Trinkwasser wird als rein und klar beworben. Im Trinkwasser sind aber geringe Mengen hormonell wirksame Spurenstoffe aus Medizin enthalten. Das  Grundwasser ist zunehmend durch Kunstdünger mit Nitrat belastet. Die Berliner Spree färbt sich braun vom Eisenoxid der ehemaligen Braunkohletagebauseen. In öffentlichen Gewässern findet man multiresistente Keime aus Kläranlagen. Das Wasser war rein und klar vor der Industrialisierung. Das ist ein globales Problem. Die Kunst-Ausstellung beleuchtet kritisch unseren Umgang mit Wasser aus nachhaltiger Sicht.

Künstler

Kristian Askelund, Fabien Bouchard, crackthefiresister, Ria Gerth, Mariel Gottwick, Stephan Groß /Jörn Birkholz, Rainer Jacob, Doris Leuschner, Jürgen Michaelis, Zachary Miller, Annegret Müller, Klára NémethyOlliver Orthuber, Yannis Ouaked, Ilka Raupach, Roland Wegerer

17 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Position zum Thema mit Objekt, Skulptur, Installation, Foto, Collage, Video und Performance.

Programm

Vernissage 9.11, 19 Uhr, Jürgen Michaelis: Klangperformance “Aqua Synth: Neptun’s Wahrheitenerzähler”

Gespräch auf der Ausstellung EXCHANGE BERLIN 17.11., 14:30 – 16 Uhr: Der Gründer von Group Global 3000 Tom Albrecht spricht über das Konzept und die Arbeit von Group Global 3000. Künstler der aktuellen Ausstellung “Das Wasser war rein und klar” sprechen über ihre Werke.

Künstlergespräch 23.11., 19 Uhr

Vortrag 7.12., 19 Uhr N.N. “Unser Wasser heute”

Finissage 14.12., 19 Uhr, crackthefiresister: Performance “pure-iffy-cation”

 

Kurator: Tom Albrecht

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Der Boden von dem wir leben – Residency

Einladung zum Offenen Atelier – Auf den Boden kommen

Sonntag, 12. August 2018

14 – 18 Uhr

In der Akademie für Suffizienz, Groß Pankower Weg 7, 16928 Tüchen-Reckenthin

Am Sonntag, den 12. August von 14-18 Uhr lassen die drei temporären Reckenthiner Kunstschaffenden sich in die Ateliers schauen. Irene Hoppenberg, Matthias Fritsch und Kirsten Wechslberger laden zu einem Austausch ein über ihre künstlerische Arbeit und über Verbindungen von Kunst und Ökologie.

Thema des diesjährigen Aufenthalts ist ‚Boden’: Die äußere Erdschicht unseres Planeten wird versiegelt, sie wird geschädigt durch Erosion und verdichtet durch industrielle Landwirtschaft. Boden verliert das Speichervermögen, die Filterfunktion, die Lebensvielfalt. Das ist der Boden, von dem wir leben.

Die eingeladenen Kunstschaffenden arbeiten einen Monat lang in der Akademie für Suffizienz in Reckenthin zu diesem Thema. Anlässlich des Offenen Ateliers teilen sie ihre Eindrücke vom Dorf und zeigen erste Arbeitsstände. Skizzen, Modelle, Fotos, Videomaterial – in Fragmenten und Gesprächen offenbaren sich die künstlerischen Prozesse. So bekommen Besucher auch interessante Abwege und verworfene Ideen zu sehen. Nicht das Endprodukt steht hier im Mittelpunkt, sondern die Schritte dorthin. Die fertigen Arbeiten sind ab 24. August im Projektraum Group Global 3000 in Berlin zu sehen.

Gastgeber ist die Akademie für Suffizienz, Groß Pankower Weg 7, 16928 Tüchen-Reckenthin. Hier sind Gäste eingeladen, ökologisch und sozial verträgliche Wirtschaftsweisen kennenzulernen und ganz praktisch zu erleben. Mehr Informationen zum Offenen Atelier und zur Akademie unter www.akademie-suffizienz.de.

Akademie für Suffizienz in Reckenthin / Prignitz

Logo der Akademie für Suffizienz - Der Boden von dem wir leben

Logo der Akademie für Suffizienz

Kunst-Stoffe – Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien

Logo KUNST - STOFFE - BERLIN Der Boden von dem wir leben

Logo KUNST – STOFFE – BERLIN

und Group Global 3000

lud KünstlerInnen aller Disziplinen ein zu Arbeitsaufenthalten im Zeitraum 23. Juli – 23. August

mit Ausstellung in Berlin (24.8. – 19.10.)

Thema “Der Boden von dem wir leben”.

Residenz und Ausstellung thematisieren den Boden als Lebensraum und als Subjekt menschlicher Eingriffe. Die äußere Erdschicht unseres Planeten wird versiegelt von Asphalt und Beton, der Humus wird durch industrielle Landwirtschaft abgeschwemmt. Synthetischer Dünger ist Droge für den Boden. Boden verliert das Wasserhaltevermögen, die Filterfunktion, die Lebensvielfalt. Mögliche Werke sind u.a. Objekt, Photo, Video, Installation, Sound, Performance, Bild.

Die Ausschreibung richtet sich an KünstlerInnen, die im Feld von Nachhaltigkeit und Wirtschaft arbeiten . Mit Nachhaltigkeit verstehen wir ökologische Grenzen zu berücksichtigen und sich an sozialer Gerechtigkeit zu orientieren. Wirtschaft definieren

Traktorspur mit Wasserrinne, C Tom Albrecht - Der Boden von dem wir leben

Ackerrinne, C Tom Albrecht

wir als Organisation der Versorgung von Menschen. Die Art des Wirtschaftens bestimmt, ob und wie wir globale Grenzen respektieren und ob Gerechtigkeit möglich ist.

Angebot

– Übernachtung, Verpflegung und Arbeitsraum in der Akademie für Suffizienz in ländlicher Umgebung. Ein einfach ausgestattetes Atelier, Werkstätten und eine Grundausstattung mit Werkzeug stehen zur Verfügung. Ausgewählte Materialien für die künstlerische Arbeit zum Thema “Der Boden von dem wir leben” stellt Kunst-Stoffe – Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien bereit.

– Offenes Atelier während des Aufenthalts vor Ort

– Gruppenausstellung im Projektraum Group Global 3000 in Berlin Nach dem Arbeitsaufenthalt werden die Arbeiten im Rahmen der Ausstellung präsentiert: “Der Boden von dem wir leben” vom 24.8. – 19.10.18.

Ausgewählt wurden: Matthias Fritsch, Irene Hoppenberg, Kirsten Wechslberger

Informationen zu gastgebender Institution und Partnern: www.akademie-suffizienz.de; www.groupglobal3000.de; www.kunst-stoffe-berlin.de.

 

 

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